Bitterfeld-Wolfen, 20. Mai 2019 – Gestern machte die Sparkassen Fairplay Soccer Tour in Bitterfeld-Wolfen Halt, um Sachsen-Anhalts beste Teams im Straßenfußball in vier verschiedenen Altersklassen jeweils für Mädchen und Jungen zu küren. Mit der Tour und den damit verbundenen Workshops zur finanziellen Bildung an den Schulen fördert die Deutsche Soccer Liga in Zusammenarbeit mit Mastercard, den Sparkassen und dem Programm „Integration durch Sport“ den Fairplay-Gedanken und setzt ein Zeichen gegen Diskriminierung, Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit jeglicher Art.

Das Thema Fairplay steht nicht nur auf dem Spielfeld im Vordergrund. An jedem Austragungsort der Sparkassen Fairplay Soccer Tour findet zusätzlich ein Schulprojekttag mit Workshops zu gesellschaftsrelevanten Themen wie Politik, Nachhaltigkeit, Gesundheit und Fairplay im Alltag oder der Finanzwelt statt. Mastercard und die Sparkassen setzen sich dabei gemeinsam mit der Deutschen Soccer Liga für die Förderung der finanziellen Allgemeinbildung von Jugendlichen ein und leisten einen wichtigen Beitrag zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Geld.

Qualifikationsturnier in Bitterfeld-Wolfen: 60 Mannschaften qualifizieren sich für das Bundesfinale der Fairplay Soccer Tour auf Rügen

An dem Qualifikationsturnier in Bitterfeld-Wolfen, das im Rahmen eines Familientags des Autohaus Otto Grimm stattfand, nahmen insgesamt 110 Mannschaften teil, die sich in den Vorrunden-Turnieren in Beetzendorf, Blankenburg (Harz), Dessau, Osterburg, Staßfurt, Wolmirstedt und Zeitz qualifiziert hatten. Bei der Siegerehrung überreichten unter anderem Armin Schenk (Oberbürgermeister von Bitterfeld-Wolfen), Landrat Uwe Schulze (Landkreis Anhalt-Bitterfeld) und Viktor Juckert (Landessportbund Sachsen-Anhalt) den erfolgreichen Siegerteams ihre Medaillen und damit auch die Tickets für das große Bundesfinale, das vom 24. bis 28. Juli 2019 in Prora auf Rügen stattfindet. Vergangene Woche hatten sich bereits  47 Straßenfußball-Teams aus Sachsen-Anhalt in einem ersten Qualifikationsturnier in Wolmirstedt für das Bundesfinale qualifiziert. Damit nehmen insgesamt 107 Mannschaften aus Sachsen-Anhalt an dem Bundesfinale teil.

Bei dem Streetsoccer-Turnier werden die Fußball-Spiele auf Kleinfeldern, den sogenannten „Soccer Courts“ ohne Torwart ausgetragen. Es spielen immer drei gegen drei. Das Besondere der Tour ist, dass neben dem sportlichen Ergebnis auch der Fairplay-Gedenke zählt. Jedes Team startet mit sechs Fairplay-Punkten in jede Partie. Je nach Verhalten können Punkte abgezogen werden, beispielsweise für Fouls. Nach dem Spiel wird das Fairplay-Verhalten gemeinsam ausgewertet. So können sich nicht nur die sportlich besten, sondern auch die fairsten Teams für das Finale qualifizieren.

Die Deutsche Soccer Liga setzt sich gemeinsam mit Mastercard und den Sparkassen für Fairplay, Vielfalt und Demokratie ein, um ein offenes, vorurteils- und gewaltfreies Miteinander zu unterstützen. „Der Fußball steht für Werte wie Teamgeist, Fairness und Leistungsbereitschaft – bei den Profis genauso wie bei den Amateuren. Diese Werte wollen wir spielerisch an die Jugendlichen vermitteln“, sagt René Tretschok, ehemaliger Bundesliga-Profi, 1997 Gewinner der Champions League mit Borussia Dortmund und Vizepräsident der Deutschen Soccer Liga.

Die seit 2001 jährlich stattfindende Sparkassen Fairplay Soccer Tour gehört zu den größten und erfolgreichsten Jugendsozialprojekten in Deutschland. Die sportpädagogische Großveranstaltung verbindet sportlichen Wettkampf mit sozialem Engagement und einem fairen Miteinander. Im vergangenen Jahr kickten insgesamt rund 22.000 fußballbegeisterte Jungen und Mädchen in den Vorrundenturnieren – ein Rekord, der in diesem Jahr nochmals übertroffen werden soll.

 

Schulprojekttage übertragen den Fairplay-Gedanken vom Sport in den Alltag

Die Referenten besuchen im Rahmen der Sparkassen Fairplay Soccer Tour insgesamt 42 Schulen in fünf Bundesländern mit spannenden und vielseitigen „Fairpayer“-Workshops. „Mit einem speziell entwickelten Fairpay-Konzept soll der Fairplay-Gedanke des Turniers auch auf die Finanzwelt übertragen werden. Mit praxis- und lebensnahen Übungen lernen die Jugendlichen, wie sie ihre Einnahmen und Ausgaben im Griff behalten, warum es so wichtig ist einen Überblick über seine Finanzen zu haben und wie sie typische Kostenfallen vermeiden können“, erklärt Peter Bakenecker, Divisional President Deutschland und Schweiz bei Mastercard. Es gibt zwei aufeinander aufbauende Module für Teilnehmer der Klassenstufen acht bis zehn aller Schulformen.

Das Thema Geld soll mit Begeisterung an die Jugendlichen vermittelt werden. Die jungen Menschen sollen verstehen, was Geld ist und Freude daran entwickeln, ihre eigenen Finanzen zu verwalten. Daher werden die Workshops mit spielerischen Elementen abgerundet. Die  Inhalte reichen von der Entwicklung des Geldes bis hin zu modernen digitalen Zahlungsmöglichkeiten. Aber auch die Sicherheit von Zahlungsmitteln und Zahlungswegen wird beleuchtet sowie die dahinter stehenden  Zahlungsverkehrs-technologien erklärt. Zum Schluss erhalten die Schüler eine rechtliche Einordnung in Bezug auf Geld oder Geldersatz sowie der Erfüllung von Forderungen und Verbindlichkeiten.

Weitere Informationen zu den Workshops finden Sie hier: https://vimeo.com/321214864

 

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