MasterCard bietet damit als erstes Unternehmen branchenweit bei widerrechtlicher Nutzung der Kreditkarte eine globale Zero Liability-Zusicherung für seine Kunden an

Frankfurt am Main – 11. November 2015 – MasterCard kündigte heute die weltweite Einführung des Zero Liability-Programms (Nichthaftung von Verbrauchern bei missbräuchlichen Bezahlvorgängen) an. Verbraucher sollen sorgloser mit ihrer Karte umgehen können, da sie beim Bezahlen mit ihrer MasterCard – online aber auch im Ladengeschäft – stets vor Schäden durch Missbrauch geschützt sind. Die zunächst Mitte der 1990er Jahre entwickelte Zero Liability-Regel wurde mittlerweile aktualisiert und an die Anforderungen der heutigen digitalen Märkte angepasst.

„In den letzten Jahren sorgen sich die Verbraucher zunehmend um die Sicherheit ihrer Kontodaten und die Haftungssituation im Falle einer widerrechtlichen Nutzung ihrer Karte durch Dritte”, erklärt Nancy O’Malley, Chief Payment System Integrity Officer bei MasterCard. „Mit diesem neuen globalen Standard sind wir gemeinsam mit den Herausgebern in der Lage, unseren Karteninhabern ein zusätzliches Stück Sicherheit zu geben – unabhängig davon, in welchem Land die Kunden leben oder wohin sie reisen.”

Die überarbeitete Regel stellt eine Erweiterung des Zero Liability-Schutzes vor nicht autorisierten Transaktionen dar – vorausgesetzt, dass der Karteninhaber seine Karte angemessen vor widerrechtlicher Nutzung oder anderen Risiken schützt. Darüber hinaus müssen Karteninhaber bei Verlust oder Diebstahl ihrer Karte sofort die kartenausgebende Bank informieren.

Die im Einvernehmen mit Kartenherausgebern und Regulierungsbehörden entwickelte globale Zero Liability-Zusicherung bietet einen erweiterten Schutzumfang, der sogar über aktuelle Vorgaben hinausgeht. Die aktualisierte Regel stellt eine Verbesserung und Erweiterung des Mindeststandards für den Schutz der Verbraucher vor unautorisierten Transaktionen dar und wurde im Hinblick auf die jeweils lokal geltenden Bestimmungen und Gesetze entwickelt. Die überarbeitete Regel gilt für:

  • Transaktionen, u.a. PIN-basierte Transaktionen am Point-of-Sale (POS), Abhebungen am Geldautomaten sowie Online- oder mobile Zahlungsvorgänge in MasterCard-, Maestro- und Cirrus-Transaktionen;
  • Transaktionen mit Consumer-Kredit-, Debit- oder Prepaid-Karten, die auf einen Verbraucher registriert sind, sowie kombinierte sogenannte Co-Badge-Karten (bei denen eine zweite Akzeptanzmarke auf die Karte aufgebracht ist), sofern beim Kauf die MasterCard-Zahlungsfunktion ausgewählt wird.

Im Oktober letzten Jahres waren es zunächst die MasterCard-Karteninhaber in den USA, die als erste in den Genuss der aktualisierten Regel kamen. Diese wird nun bis Anfang des zweiten Quartals 2016 auf alle anderen Regionen ausgeweitet.

„Der Schutz vor Kontodatendiebstahl ist ein weltweites Anliegen und MasterCards Engagement, die Zero Liability-Absicherung nicht nur für Konsumenten, sondern auch für Kleinunternehmen auf der ganzen Welt anzuwenden ein großer Schritt nach vorn“, so Julie Conroy, Research Director bei der Aite Group.

Zero Liability und innovative Zahlungsverfahren wie Tokenization und biometrische Daten sowie Tools für die Überwachung der Netzwerke von Kartenherausgebern in Echtzeit – wie MasterCard Safety Net – sind alle Bestandteil des mehrschichtigen Ansatzes für Schutz und Sicherheit von MasterCard.

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