MasterCard stellt Europäischen Shopping Apps Index vor

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Waterloo (Belgien)/Frankfurt am Main, 26. Februar 2015 MasterCard hat heute den “Mobile Top App Index”, den ersten europäischen Index, der Shopping Apps bewertet, vorgestellt. Dabei werden nicht nur die besten Apps aus 36 Ländern aufgeführt, sondern zugleich auch die unterschiedlichen Nutzungsarten der Verbraucher offensichtlich, wenn sie ihr Smartphone oder Tablet unterwegs zum Einkauf nutzen.

Im Ergebnis der Cross-Sektor Studie wurden nicht nur die Top Apps in 19 verschiedenen Einzelhandelskategorien ausgezeichnet, sondern auch die wichtigsten Trends in der Industrie identifiziert. Zusätzlich wirft die Studie ein Licht auf die sich ändernden Gewohnheiten von Käufern und App-Entwicklern im Umgang mit den Händlern. Die besten Einkaufs-Apps kamen aus zwei der größten Märkte in Europa, Großbritannien und Deutschland. Von den 19 ausgezeichneten Apps, stammen 5 aus Großbritannien, 5 aus Deutschland und 2 aus der Türkei.

Der britische und der deutsche Markt stechen nicht nur hinsichtlich der Qualität der aus ihren Märkten stammenden Apps hervor, sondern ebenso bei der Quantität. In beiden Ländern sind mehr als 70 Einkauf-Apps verfügbar. Die durchschnittliche Zahl pro Markt liegt in Europa lediglich bei 30.

„Die Art und Weise wie die Menschen überall auf der Welt Geld ausgeben ändert sich rasant und in Europa wollen wir die digitale Pionierarbeit der alteingesessenen sowie neu am Markt auftretenden Händler wertschätzen, die mit ihren technischen Lösungen das Leben aller leichter machen. Der MasterCard Top App Index hofiert die europäische Innovationskraft und Vielfalt, während er jene Länder identifiziert, die eine Vorreiterrolle hinsichtlich der Entwicklung sicherer, einfacher und überall verfügbarer Shopping-Lösungen einnehmen“, sagt Javier Perez, Präsident von MasterCard in Europa.

Schaufenster zum Mitnehmen

Dr. Carsten Sørensen, Privatdozent für Digital Innovation an der London School of Economics and Politcal Science, identifiziert weitere Trends. „Wir haben festgestellt, dass die Händler mittlerweile die Notwendigkeit online auf mobilen Endgeräten präsent zu sein erkannt haben. Damit einher ging die Erkenntnis, dass der tragbare Bildschirm für viele Applikationen als Schaufensterersatz dient. Einige Apps schufen eindrucksvoll die Balance zwischen komfortablen Einkaufserlebnis und ausreichend Produkt- oder Serviceinformationen, die ideal in den mobilen und digitalen Lebensstil passen.“ Jennifer Copestake, BBC Click, ergänzt: „Einzelhändler müssen ständig innovativ bleiben, um ihre Geschäftsfelder zu erweitern und sich weiterzuentwickeln, damit online-affine Konsumenten über ihre Apps einkaufen. Die nachhaltig positive Nutzererfahrung, die viele Apps bieten, ist wahrlich beeindruckend und ich frage mich, was die Entwickler in Zukunft mit ihren Anwendungen zaubern werden und wie sie sich von Wettbewerben abgrenzen wollen.“

Die europäischen Einzelhändler und App-Entwickler sind laut MarterCards Top App Index derzeit auf sieben Handelssparten fokussiert. Diese machen auch rund 65% der verfügbaren Apps aus: Essenslieferungen, Taxi, ÖPNV-Ticketkauf (Nah- und Fernverkehr mit der Bahn, Bus usw.), Publizistik (Buch, Magazin usw.), Unterkünfte, Parkgebühren und Unterhaltung (Kino, Theater, Festivals, Sportveranstaltungen usw.)

Zahlungslandschaft

Bargeldlose Zahlmittel sind bei weitem die beliebtesten Zahlungsmethoden für App-Besitzer bzw. Entwickler: 52% aller Shopping-Apps nutzen diese Art der Zahlung. Per Nachnahme zu zahlen, ist immer noch von Bedeutung und bei 36% aller Shopping-Apps verfügbar. Online Wallets sind immer mehr im Kommen und sind bei 24% der besten Apps zu finden. Diejenigen Apps, die „Shortlisted“ aus der Grundgesamtheit genommen wurden verzeichnen bei Online Card-Zahlungen und Online Wallets einen höheren Anteil (82%, bzw. 39%).

Social Media: Die Zeichen der Zeit?

Die letzten Jahre haben einen unglaublichen Anstieg bei sogenannten „Social Sign-in“ auf Webseiten verzeichnet. Social Sign-in oder Logins meint lediglich, dass Nutzer sich auf Webseiten für Dienstleistungen Dritter mit ihrem Social-Media-Account einloggen können. Dadurch entfällt das wiederholte Ausfüllen von Formularen mit persönlichen Angaben. Als Folge dieses wachsenden Trends wurde von der Mehrheit der Applikationen die Möglichkeit zum Social Sign-in als Voraussetzung erwartet. Allerdings war es überraschenderweise das Gegenteil, was eintrat. Eine von über tausend getesteten Applikationen, gerade einmal 7,5%, boten Social Sign-ins parallel mit einer eigenständiger Anmeldung an. Zwar hat sich diese Zahl bei den Applikationen auf der Shortlist noch einmal verdoppelt, sie bleibt aber unerwartet klein. Bei etwas mehr als einem Fünftel dieser Applikationen kann man sich mit einem Social Media Account einloggen.

Scheidet sich der Trend?

Zusätzlich zu den Apps, die die vorderen Plätze belegt haben, hoben sich einige wenige von der Konkurrenz ab. Dabei handelte es sich um besonders außergewöhnliche Ideen, die in die Praxis umgesetzt wurden, wie z.B. das Vorbestellen von Snacks bei Veranstaltungen, das Identifizieren und Einkaufen von Kleidungsstücken, die man bei Fernseh-Schauspielern gesehen hat oder die Möglichkeit für das Aufladen eines Elektro-Autos „on the go“ bezahlen zu können. Somit können all diejenigen, die Erdgas bestellen wollen, zahlreiche Wasserflaschen oder sogar eine religiöse Dienstleistung buchen uns bargeldlos bezahlen wollen, nun tun: Die mobile Einkaufswelt macht das alles möglich.

Die von MasterCard ermittelten Top Apps 2015

  • ArgosGroßbritannien (Filial-Händler)
  • BlaBlaCarFrankreich (Dienstleistungen)
  • BiTaksiTürkei (Taxi)
  • Booking.com Hotel Reservations Worldwide & Hotel Deals Niederlande (Hotels/Unterbringung)
  • ConradDeutschland (Elektronik und Multimedia)
  • ChocogreetsSwitzerland (Geschenke und Überraschungen)
  • easyJetUK (Flugtickets)
  • LieferheldDeutschland (Lieferdienst)
  • MothercareGroßbritannien (Various)
  • oBiletTürkei (Transport)
  • pamediakopes.grGriechenland (Urlaub/Ferien)
  • ParkoIsrael (Parken)
  • Nexto ReaderPolen (Verlagswesen/Medien)
  • ShpockDeutschland (Online Auktionen)
  • SpotlimeItalien (Entertainment Tickets)
  • Sixt Rent a CarDeutschland (Mietwagen und Motorräder)
  • The Body ShopGroßbritannien (Kosmetik)
  • Tesco Großbritannien (Groceries)
  • ZalandoDeutschland (Mode und Kleidung)

 

Über MasterCard
MasterCard (NYSE: MA), www.mastercard.com, ist ein internationales Technologieunternehmen im Zahlungsverkehr.
Mit dem schnellsten Zahlungsabwicklungsnetzwerk der Welt verbindet MasterCard Verbraucher, Banken, Händler, Regierungen und Unternehmen in über 210 Ländern und Gebieten. Die Produkte und Leistungen von MasterCard gestalten die alltäglichen Handelsgeschäfte für alle Beteiligten einfacher, sicherer und effizienter. Das gilt für Einkaufen und Reisen ebenso wie für Unternehmensführung und die Verwaltung von Finanzen.
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