• Trend zu Online- und Mobile-Banking hält an: Mehr als jeder zweite Deutsche (51 %) überlegt zu einer Digitalbank zu wechseln
  • COVID-19 hat das Nutzerverhalten der Bankkunden nachhaltig verändert: Fast jeder dritte Deutsche (28 %) wickelt seit Ausbruch der Pandemie mehr Zahlungen online oder per App ab
  • Bereits jeder sechste Deutsche (17 %) nutzt bankenunabhängige und kontoübergreifende Apps, um einen besseren Überblick über die Finanzen zu haben

Frankfurt19. November 2020  COVID-19 hat das Nutzungsverhalten der europäischen Bankkunden nachhaltig verändert. 42 % der befragten Europäer gaben an, seitdem Finanztransaktionen häufiger online oder via App abzuwickeln, in Deutschland sind es 28 %. Das zeigt die Mastercard-Studie »Evolution of Banking», die die aktuellen Trends im digitalen Bankwesen in zwölf europäischen Ländern untersuchte.*

Loyalität gegenüber Hausbanken sinkt weiter

Der Wandel wird auch durch die sinkende Loyalität der Bankkunden sichtbar: In Europa können sich inzwischen 62 % der Befragten einen Wechsel zu einer Digitalbank vorstellen (2019: 54 %). In Deutschland stieg der Wert im Vergleich zum Vorjahr sogar um elf Prozentpunkte: Jeder zweite Deutsche (51 %) zieht einen Wechsel in Erwägung, jeder zehnte Deutsche ist bereits Kunde einer Digitalbank (Europa: 6 %).

Ansprüche der Bankkunden verändern sich

Mehr als drei Viertel der Deutschen (78 %) erwarten in Zukunft eine noch stärkere Nachfrage nach mobilen Banking-Lösungen. Durch die zunehmende Anwendung ändern sich auch die Ansprüche der Bankkunden an die digitalen Angebote: Die Deutschen sehen Zeitersparnis (61 %) und einfache Handhabung (56 %) wie auch im Vorjahr als die größten Vorteile an, diese Faktoren verlieren jedoch an Zuspruch. Dafür legt jeder dritte Befragte (32 %) inzwischen mehr Wert auf die Lifestyle-Eigenschaften eines digitalen Bankangebots (+ 12 Prozentpunkte ggü. 2019) und eine hohe Verfügbarkeit (38 %, + 12 Prozentpunkte ggü. 2019). Wichtigstes Kriterium für die Nutzung eines digitalen Bankangebots bleibt für die Deutschen mit 46 % die Sicherheit. Dieser Wert sank allerdings um 15 Prozentpunkte, im Vorjahr waren es noch 61 %.

Peter Bakenecker, Division President für Deutschland und die Schweiz bei Mastercard, sagt:
„Mit der verstärkten Nutzung digitaler Angebote verändern sich auch die Ansprüche der Verbraucher. Digitale Bankangebote müssen intuitiv und einfach zu bedienen sein und gleichzeitig höchste Sicherheitsstandards erfüllen. Wir arbeiten mit zahlreichen Partnern zusammen – von traditionellen Banken, über reine Digitalbanken bis hin zu Fintechs – um mit ihnen gemeinsam innovative digitale Lösungen zu entwickeln, die zum digitalen Alltag der Kunden passen und gleichzeitig deren Zahlungen schützt.”

Traditionelle Finanzinstitute punkten bei Vertrauenswerten, Apps legen zu

Wenn auch die Loyalität der Deutschen gegenüber ihrer Hausbank nachlässt, glaubt die Mehrheit von ihnen (83 %) daran, dass es auch in zehn Jahren noch Bankfilialen geben wird. Zudem gehören Banken mit 59 % (2019: 64 %) nach wie vor mit Abstand zu den vertrauenswürdigsten Quellen, wenn es um Informationen zur Verwaltung des eigenen Geldes geht. Freunde und Familie folgen mit 34 % (2019: 30 %). Allerdings holen auch hier die digitalen Angebote auf: Vergangenes Jahr hatten lediglich sieben Prozent der Deutschen Vertrauen in die beratenden Funktionen von Apps aus dem Finanzbereich, jetzt sagten dies bereits 15 %.

Open Banking: Starkes Interesse an kontoübergreifenden Apps

Auch beim Thema Open Banking zeigt sich eine starke Dynamik im Vergleich zum Vorjahr. Die PSD2-Richtlinie verpflichtet die Banken in der EU ihre Schnittstellen für Drittanbieter zu öffnen. Dies ermöglicht es Anbietern von Apps und anderen autorisierten Drittanbietern auf die Informationen von Banken zuzugreifen und den Kunden so neue digitale Services anzubieten – immer mit ausdrücklicher Zustimmung des Kunden. Bereits jeder sechste Deutsche (17 %) nutzt dank Open Banking bankenunabhängige und kontoübergreifende Apps (2019: 8 %), um einen besseren Überblick über seine Finanzen zu haben. Weitere 31 % würden so ein Angebot nutzen, stünde es ihnen zur Verfügung (2019: 29 %).

Im Oktober 2020 startete Deutschlands größtes Vergleichsportal CHECK24 eine eigene Bank, die C24, und wurde ein wichtiger Partner von Mastercard. „Open Banking erfordert Mut, ist aber der einzige Weg im Rahmen der Digitalisierung Kundenbedürfnisse konsequent zu erfüllen. Dabei sind verlässliche Technologiepartner, die neue Kundenanforderungen schnell und sicher umsetzen, unerlässlich. Außerdem möchten wir unseren Kunden attraktive Konditionen und Zusatzleistungen bieten, wie beispielsweise unser Cashback-Programm für jede Zahlung mit der Mastercard“, sagt Christoph Röttele, CEO und Sprecher der Geschäftsführung bei CHECK24, zu den Gründen der Zusammenarbeit mit Mastercard.

Mastercard: Der bevorzugte Digital-Banking-Partner

Auch im Jahr 2020 bleibt Mastercard bevorzugter Partner für Finanzinstitute, die digitale Lösungen anbieten. Mastercard arbeitet in Europa mit mehr als 60 Digitalbanken zusammen und deckt damit 80 % des gesamten Fintech- und Paytech-Sektors ab – eine Verdopplung gegenüber dem Jahr 2018.

Auch das Fintech Stocard, mit dem bereits 50 Millionen Nutzer ihre Kundenkarten mittels einer Mobile Wallet auf dem Smartphone digitalisieren, ist Partner von Mastercard. „Wir teilen die Vision, die Zukunft des Einkaufens und Bezahlens neu zu gestalten und so ein erstklassiges Kundenerlebnis zu schaffen. Mastercard ermöglicht uns dabei den Zugang zu seinem weltweiten Netzwerk an Partnern und stellt uns Know-how und neueste Technologien zur Verfügung“, sagt Björn Goß, CEO von Stocard.

Klicken Sie auf die folgenden Links zu Bnext, Bunq, Curve, Monese, Orange Bank, Paynetics, Rebellion, Stocard, Treezor und Vanta, um die Fallstudien einiger unserer Digital Banking-Partner zu lesen.

Mastercard Evolution of Banking


Neue Studie von Mastercard: Corona-Pandemie beschleunigt die Digitalisierung der Banken

*Über die europäische «Evolution of Banking»-Studie
Nach Studien aus dem Jahr 2017 und 2019 in elf Ländern wurde diese aktuelle Studie vom 18. September 2020 bis zum 27. September 2020 von Finer Weston Data Analysis im Auftrag von Mastercard durchgeführt. 9605 Personen aus den folgenden zwölf Märkten haben an der Befragung teilgenommen: Bulgarien (400), Deutschland (1000), Frankreich (1000), Großbritannien (1001), Italien (1000), Irland (1002), Niederlande (1000), Polen (400), Schweiz (402), Spanien (1000), Russland (1000) und Ungarn (400).

Über Mastercard, www.mastercard.com

Mastercard ist ein internationales Technologieunternehmen im Zahlungsverkehr. Unser Ziel ist es, eine inklusive, digitale Wirtschaft voranzutreiben, von der alle Beteiligten weltweit profitieren. Deshalb sorgen wir dafür, dass Zahlungen sicher, einfach und smart abgewickelt und für jeden zugänglich gemacht werden. Unsere Innovationen und Lösungen basieren auf sicheren Daten und Netzwerken und helfen Einzelpersonen, Finanzinstituten, Regierungen und Unternehmen, die Bandbreite ihrer Möglichkeiten voll auszuschöpfen. Unser „Decency Quotient“ prägt unsere Unternehmenskultur und all unsere Aktivitäten. Mit Verbindungen in mehr als 210 Ländern und Gebieten tragen wir so zu einer nachhaltigen Welt bei, die für alle vielfältige Möglichkeiten eröffnet.