Im Vorfeld der legendären Hahnenkamm-Rennen 2020 diskutieren Wintersport-ExpertInnen über die neue von Mastercard beauftragte Studie zu innovativen Technologien, Nachhaltigkeit und Geschlechterparität im Sport

Frankfurt, 22.01.2020 – Eine neue Studie von Mastercard zeigt, wie unerlässlich Technologie für die Zukunft des Wintersports ist. In Zusammenarbeit mit der WHU – Otto Beisheim School of Management zeichnet die Studie ein Zukunftsbild des Wintersports. Die Themen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Geschlechterparität nehmen für das erfolgreiche Weiterbestehen von Skiregionen eine zentrale Rolle ein, wobei die österreichische Bergstadt Kitzbühel eine Vorreiterrolle einnimmt. Befragt wurden ExpertInnen nach der Delphi-Methode.

Vorreiter Kitzbühel – kontaktloses Bezahlen mit NFC-Technologie

Die technologischen Entwicklungen von Mastercard haben die Hahnenkamm-Rennen von einer reinen Bargeld-Veranstaltung zu einem Event gemacht, das innovative Zahlungslösungen begrüsst. Die ExpertInnen der Studie sind überzeugt, dass bis 2025 die meisten Skigebiete dem Beispiel folgen werden und somit sicheres und bequemes Bezahlen für TouristInnen und EinwohnerInnen gewährleistet wird. Verbundene Apps und nahtlose kontaktlose Übergänge bei Zahlungsprozessen im Skiverleih, bei Hotelbuchungen und Liftkarten werden das Skierlebnis verbessern und die Möglichkeiten des Sports erweitern.

„Als Partner und Hauptsponsor der Hahnenkamm-Rennen investiert Mastercard seit vier Jahren in Kitzbühel und stellt modernste Technologien zur Verfügung“, freut sich Christian Rau, Country Manager, Mastercard Austria. „Dieses Jahr feiert die weltweit erste Hybridkarte ihre Premiere, die – produziert von LAKS Pay – Zahlung, Skipass, Hotel- und Nahverkehr-Zugang auf einem kontaktlosen Wearable in Kartenform vereint. Mit dem neuen Prepaid-Gadget können die Gäste bezahlen, Skilifte nutzen und vieles mehr.“ Das Ski2Pay Wearable kann in über 100 Skigebieten und Hotels auf der ganzen Welt eingesetzt werden.

Nachhaltigkeit und Innovationen für den Wintersport der Zukunft

Neben der Digitalisierung ist auch die Erhaltung der Skigebiete eine der höchsten Prioritäten für die Branche, da die Temperaturen aufgrund des Klimawandels weiter steigen. Die Studie belegt, dass die ExpertInnen den Einsatz von Kunstschnee in Kombination mit Naturschnee unterstützen, damit die Saison nicht verkürzt wird. Sie sind sich jedoch auch einig, dass weitere Innovationen nötig sind, um die Umwelt noch weniger zu belasten und die Nachhaltigkeit des Sports langfristig zu verbessern. Hier werden u.a. die Nutzung erneuerbarer Energien und die Wiederverwertung von Schmelzwasser aus den Pisten angeführt. Darüber hinaus nennen die ExpertInnen besonders häufig nötige Innovationen im Bereich der Verletzungsprävention auf der Piste. Fortschrittliche Schutzausrüstungen reduzieren unter anderem das Risiko der Wirbelsäulenrotation oder tragen dazu bei, Karrieren beendende Verletzungen zu verhindern. Von SkifahrerInnen tragbare Airbags sind beispielsweise bereits in der Entwicklung.

Digitale Trainingshilfen – bessere Trainings durch KI und Co.

Die Mastercard-Studie sieht in der Technologie den optimalen Trainingspartner, um die Leistungen von SportlerInnen zu verbessern. Künstliche Intelligenz (KI) und Leistungsüberwachungssysteme werden zur Verbesserung der Form von Weltklasse-AthletInnen bereits genutzt. Darüber hinaus wird AR (Augmented Reality) im Skisport eingesetzt und in Helme integriert, wobei die Daten live auf einem Head-up-Display angezeigt werden. Sarah Lewis, Generalsekretärin des Internationalen Skiverbandes (FIS) erklärt: „Technologie ist ein wichtiger Bestandteil des Wintersports und wir prüfen und unterstützen neue Projekte, wie z.B. Fortschritte in der Kunstschneeproduktion, elektrische Alpinfahrzeuge und klimaneutrale Skigebiete. Wir freuen uns auf die nächsten Jahre, in denen sich die Technologie weiterentwickelt und der Umwelt in den Bergen noch besser dienen wird.“ Die ExpertInnen sehen Potenzial in computergestütztem Training, um die Leistung von ProfisportlerInnen weiter zu verbessern und das Verletzungsrisiko durch Simulationen zu reduzieren.

Gleichberechtigung im Skisport

Neben der Technologie ist die Geschlechterparität ein zentrales Diskussionsthema, wenn es um die Zukunft der Skiindustrie geht. Die ExpertInnen konzentrierten sich in diesem Bereich vor allem auf den Wettkampfsport für AthletInnen. Sie geben dabei eine fünfzigprozentige Chance, dass die Gleichstellung der Geschlechter innerhalb von fünf Jahren Realität wird. Für eine echte Gleichberechtigung ist ein Kultur- und Mentalitätswandel innerhalb der Branche notwendig.

Mastercard lädt zur Diskussion über die Zukunft des Wintersports

Mastercard veranstaltet am 22. Januar in Kitzbühel den #RaceToTheFuture Sports Talk im Vorfeld der Hahnenkamm-Rennen. Prof. Dr. Sascha Schmidt stellt die Ergebnisse der Mastercard-Studie vor. Im Anschluss folgt eine Podiumsdiskussion mit hochkarätigen Speakern. Auf dem Panel: die ehemaligen Alpinskiweltmeister, bzw. -rennfahrer Aksel Lund Svindal und Daron Rahlves, eine der erfolgreichsten deutschen paralympischen Sportlerinnen, die Biathlethin Verena Bentele sowie die Spieleforscherin und Simulationsdesignerin Prof. Dr. Johanna Pirker.

Die Studie im anonymen Delphi-Format wurde vom Zentrum für Sport und Management der WHU – Otto Beisheim School of Management durchgeführt. Die Delphi-Methode verwendet ein mehrstufiges Befragungsverfahren. ExpertInnen werden nach ihren Einschätzungen zu Trends und zukünftigen Entwicklungen befragt, um so eine zusammengeführte Zukunftsprognose abgeben zu können, die unterschiedliche fachliche Blickwinkel miteinbezieht. Die Studie wurde von Prof. Dr. Sascha L. Schmidt[1], Direktor des WHU-Zentrums für Sport und Management, Düsseldorf verfasst. Befragt wurden 46 internationale ExpertInnen im Bereich des alpinen Skisports im Alter zwischen 25 und 65 Jahren. Die TeilnehmerInnen stammen aus Sport, Medien und Wissenschaft, haben Funktionärstätigkeiten oder Resort Manager Positionen inne oder sind Führungskräfte im Bereich der Sporttechnologie.

Die vollständige Studie von Mastercard und der WHU finden Sie hier zum Download:

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[1] Prof. Dr. Sascha L. Schmidt ist Direktor des WHU-Zentrums für Sport und Management, Düsseldorf und Mitarbeiter des Laboratory for Innovation Science der Harvard University