Die neueste Mastercard-Studie unter 10500 Fans zeigt: Einer von zehn Fußballfans würde für das UEFA Champions League Finale seine Hochzeitsreise über Bord werfen

20170530_MasterCard_12th Man_Infographic-01

Frankfurt, 31. Mai 2017 – UEFA Champions League Sponsor Mastercard hat in seiner soeben veröffentlichten Studie Der zwölfte Mann 10500 Fußballfans aus ganz Europa befragt und Überraschendes herausgefunden: So werden die Briten von den europäischen Fans mit großem Abstand als die leidenschaftlichsten Anhänger wahrgenommen. Europaweit stimmten fast ein Drittel (32%) aller Befragten aus 16 Ländern für die englischen Fans, gefolgt von spanischen (16%) und italienischen Anhängern (12%). Der Support der deutschen Anhänger belegt nur den fünften Platz, knapp hinter der Türkei.

Die Bereitschaft der britischen Fußballfans, Abstriche im sozialen Umfeld zu machen, ist tatsächlich beeindruckend: Knapp 11% geben zu, sie könnten sich nicht in einen Anhänger eines gegnerischen Teams verlieben, und bezeichnen einen solchen Umstand als „absolutes Killer-Argument“ für eine funktionierende Partnerschaft. Das wird nur noch von den türkischen (12,7%) und israelischen Fans (14,1%) getoppt. Die deutschen Fans sind flexibler, denn nur knapp 6% schließen solch eine Beziehung kategorisch aus.

Exemplarisch dafür, wie weit passionierte Fans gehen können, zeigen folgende Zahlen: Einer von zehn Fans hat zugegeben, dass er seine Hochzeitsreise über Bord werfen würde, wenn das  Lieblingsteam zur gleichen Zeit im Finale der UEFA Champions League stünde. In der Türkei sind die Fans besonders unromantisch (oder fußballverrückt): Sogar 18,5% würden ihre Hochzeitsreise absagen, gegenüber nur knapp 7% der deutschen Fußballfans.

Diese Ergebnisse kommen vielleicht dadurch zu Stande, dass Fußballfans ihre Leidenschaft für ihren Verein schon seit Kindesbeinen hegen: Das europäische Durchschnittsalter, in dem man Fan einer Mannschaft wird, liegt bei 13 Jahren. Die jüngsten Fans produziert Portugal, wo Kinder schon mit sieben Jahren ihre Leidenschaft entdecken, während die Deutschen mit knapp 15 Jahren ziemliche Spätzünder in Sachen Fan-Liebe sind. In Portugal und Italien gibt es übrigens die meisten Fans, deren Lieblingsverein schon bei Geburt feststeht: Über 26% gaben an, dass sie bei der Vereinswahl eben keine Wahl hatten.

Auch bei der Reisefreudigkeit sind die südeuropäischen Fans ganz vorne. Die Spanier (32,7%) und Italiener (27,8%) gaben am häufigsten an, ihrer Mannschaft bereits mehrere Male ins Ausland hinterhergereist zu sein. Interessanterweise gestanden knapp 57% der Briten, für ein Fußballspiel bislang gar nicht die Insel verlassen zu haben und sind damit mit den Niederländern (48,5%) die größten Reisemuffel unter den Fans.

Nach der größten Summe gefragt, die je für die Teilnahme an einem Fußballspiel ausgegeben wurde, zeigten die türkischen Fans (£608) vor den russischen (£553) und französischen Anhängern (£475) die größte Zahlungsbereitschaft. Deutsche Fans lagen mit £285 deutlich unter dem europäischen Durchschnitt.

Weitere Ergebnisse der Studie sind:

  • Niederländische Fans sind europaweit die einzigen, die Spiele ihrer Teams lieber von zu Hause aus schauen: 41 % ziehen das Fernsehen dem Stadion vor, während 23 % keine Präferenzen haben. In Deutschland hingegen bevorzugen mehr als 41% das Live-Erlebnis im Stadion, in Spanien und der Türkei sind es sogar fast 75%.
  • Die Italiener zeigen den besten „Home Town“-Support: 41 % der Fans unterstützen das Team ihrer Region, mehr als jedes andere Land in Europa. Deutschen sind Werte und Stil überdurchschnittlich wichtig: 21% gaben an, Fan geworden zu sein, weil sie die Art und Weise bewundern, wie die Mannschaft Fußball spielt, und knapp 20% überzeugten die Werte, für die der Verein steht.
  • Die rumänischen Fans wiederum messen dem Ruhm die größte Wichtigkeit bei. Mehr als ein Viertel (26 %) gibt zu, ihre eigene Unterstützung vom Erfolg des jeweiligen Teams abhängig zu machen.
  • 66 % aller ukrainischen Fans sehen ihr eigenes Team lieber einmal live im Finale der UEFA Champions League als im Lotto zu gewinnen. Die Deutschen sind in der Beziehung deutlich rationaler. Mehr als 78% ziehen bei aller Liebe zum Verein den Lottogewinn vor.

Alexander Zickler, UEFA Champions League Gewinner aus dem Jahr 2001, bewertet die Ergebnisse der Studie: „Die britischen Fans sind weit vorne. Ich habe selber oft in England gespielt, das war immer mit Gänsehaut verbunden. Die Nähe zum Spielfeld, die Stimmung – das ist unfassbar. Ich erinnere mich an ein 1:1 in Manchester. Beide Teams wurden mit Standing Ovations verabschiedet. Das war ein einzigartiger Moment. Ich habe riesigen Respekt vor den britischen Fans.“ Dass deutsche Fans mehr als in jedem anderen Land ihren Club für ihre Haltung bewundern, überrascht Zickler nicht. „So ist der deutsche Fan. Die regionale Nähe ist wichtig, die Identifizierung mit dem Verein und seiner Philosophie ebenso.“

Ann Cairns, President International Markets bei Mastercard, sagt: „Die Champions League hat so viele unvergessliche Momente für den Fußball geschaffen. Die Unterstützung der Sponsoren ist dabei maßgeblich beteiligt, diesen unbezahlbaren sportlichen Spirit zu schaffen.“

Die Umfrage wurde von Mortar für Mastercard durchgeführt. In 16 europäischen Ländern wurden 10500 Personen befragt: in Großbritannien, Deutschland, Spanien, Frankreich, Niederlande, Italien, Türkei, Russland, Schweden, Portugal, Griechenland, Rumänien, Israel, Tschechien und Polen.

Über Mastercard

Mastercard (NYSE: MA) ist ein internationales Technologieunternehmen im Zahlungsverkehr. Mit dem schnellsten Zahlungsabwicklungsnetzwerk der Welt verbindet Mastercard Kartenbesitzer, Banken, Händler, Regierungen und Unternehmen in über 210 Ländern und Gebieten. Die Produkte und Leistungen von Mastercard gestalten die alltäglichen Handelsgeschäfte für alle Beteiligten einfacher, sicherer und effizienter. Das gilt für Einkaufen und Reisen ebenso wie für Unternehmensführung und die Verwaltung von Finanzen. Folgen Sie uns auf Twitter @MastercardDE, reden Sie mit im Beyond the Transaction Blog und abonnieren Sie die neuesten Nachrichten im Engagement Bureau.