Frankfurt am Main – 12. Dezember 2017. Die genossenschaftliche FinanzGruppe der Volksbanken und Raiffeisenbanken wird ihren Mastercard-Karteninhabern bald das kontaktlose Bezahlen mit dem Smartphone ermöglichen. Am 12. Dezember startet die Testphase mit den Pilotbanken Volksbank Mittelhessen und VR Bank HessenLand.

 

„Wir freuen uns, dass wir mit den deutschen Genossenschaftsbanken einen weiteren Bankpartner dabei unterstützen dürfen, das mobile Bezahlen in Deutschland weiter voranzubringen. Dank unserer Verschlüsselungstechnologie MDES ist der Bezahlvorgang mit dem Smartphone für alle Nutzer einfach, bequem und vor allem sicher“, sagt Peter Bakenecker, Divisional President Deutschland und Schweiz bei Mastercard.

Die Lösung basiert auf der MDES-Technologie (Mastercard Digital Enablement Service) von Mastercard, die den mobilen Bezahlvorgang sicher, schnell und einfach durchführt.

 

So funktioniert die Mastercard-Technologie MDES

MDES ist eine Plattform, welche eine eindeutige Kombination aus der 16-stelligen Kartennummer, die sich auf der Mastercard befindet, und dem mobilen Endgerät generiert – den sogenannten Token. Die tatsächliche Kartennummer oder vertrauliche Karteninformationen können während der Transaktion so nicht abgegriffen werden. Bei einem Bezahlvorgang wird der Token verschlüsselt an den Händler, dessen Bank und anschließend an Mastercard übertragen. Mastercard überprüft, ob der Token gültig ist und von einem berechtigten Gerät gesendet wurde. Anschließend entschlüsselt Mastercard den Token für die Bank des Kunden, damit die Zahlung genehmigt werden kann. Die Zahlungsautorisierung übersetzt Mastercard wieder in einen Token und überträgt die Information an den Händler: Der Kauf an der Kasse ist damit autorisiert. Das mobile Bezahlen funktioniert bei allen Kassen im stationären Handel, die bereits heute kontaktloses Bezahlen zulassen – in Deutschland sollen dies ab 2018 alle Bezahlterminals sein, die Mastercard akzeptieren.

Neben Smartphones können mit MDES zum Beispiel auch Smartwatches und andere Wearables mit einer sicheren Bezahlfunktion ausgestattet werden. Das ist Teil der Internet of Things (IoT)-Strategie von Mastercard und des entsprechenden Mastercard Commerce for Every Device-Programms, das darauf abzielt, Konsumenten sicheres Bezahlen mit dem Gerät ihrer Wahl zu ermöglichen.

„Konsumenten erwarten heute Technologien, die sie mit so wenigen Schritten oder Klicks wie möglich bei alltäglichen Aufgaben unterstützen”, so Peter Bakenecker. „Indem wir Smartphones oder Wearables wie Smartwatches mit einer Zahlfunktion versehen, können Mastercard Karteninhaber unterwegs einfach, sicher und ohne ihr Portemonnaie einkaufen.“

So können Mastercard-Karteninhaber der Volksbanken und Raiffeisenbanken mobil bezahlen

Über die VR-BankingApp auf dem Smartphone kann der Nutzer seine Bankkarten digitalisieren und in der App hinterlegen. An der Kasse muss er dann nur das Gerät an das Bezahlterminal halten und kann so schnell, sicher und bequem bezahlen. Wie beim kontaktlosen Bezahlen mit der physischen Mastercard ist die PIN-Eingabe nur bei Zahlungen über 25 Euro erforderlich. Mit der optionalen „ExpressZahlung“ kann der Karteninhaber sogar ohne das Öffnen der VR-BankingApp, lediglich nach Einschalten des Displays seines NFC-fähigen Smartphones mit Android Betriebssystem, bezahlen.

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